Der HSV peilt Sieg in Offenbach an

Der HSV peilt Sieg in Offenbach an

 

 

 

Offenbach

Der Hünfelder SV kann sich von Flieden erklären lassen, wie man die U23 von Kickers Offenbach schlägt. Flieden hat es beim 3:2 am letzten Samstag vorgemacht, nun will auch der HSV am „Wiener Ring“ einen Dreier einfahren.

Das 2:3 in Flieden war für die Offenbacher die nahtlose Fortsetzung der Resultate aus den vergangenen Wochen. Erneut starben die Kickersin Schönheit und wurden von einem Gegner regelrecht niedergerungen. Nur ein Punkt aus den vergangenen sieben Spielen ist die Bilanz eines Abstiegskandidaten.

Interessant ist die Frage, wie der Kader des OFC aussieht. Während Flieden das Glück hatte, dass einige Akteure der U23 mit zum Drittligaderby nach Darmstadt reisten, spielt die Erste des OFC diesmal bereits heute gegen Rostock.
Möglicherweise wird auf Kunstrasen gespielt. „Noch haben wir zwar keine Mitteilung darüber, aber ich war vor 14 Tage in Offenbach beim Spiel gegen Hadamar. Da war es längst nicht so nass und der Platz sah danach nicht wirklich gut aus“, weiß Hünfelds Trainer Oliver Bunzenthal, dem allerdings völlig egal ist, auf welchem Geläuf gespielt wird. „Gegen Rot-Weiß Darmstadt haben wir auch gedacht, dass die Vorteile auf Kunstrasen beim Gegner liegen. Natürlich haben die Kickers eine technisch feine Mannschaft. Aber auch wir können Fußball spielen und kennen uns mit dem Kunstrasen bestens aus“, sagt der Trainer.

Unter der Woche war es im Training der Hünfelder recht übersichtlich. „Am Dienstag hatte ich gerade noch zwölf von 21 Spielern im Training, weil die anderen verletzt oder verhindert waren“, berichtet Bunzenthal. Spielmacher Alexander Reith ist zwar ohnehin noch gesperrt, klagt nun aber auch noch über Knieprobleme. Lukas Budenz musste mit Schmerzen im Hüftbereich passen, und Cino Schwab könnte es nach einem Pressschlag im Training richtig heftig erwischt haben. „Es sieht so aus, als ob seine alte Verletzung am Innenband wieder aufgebrochen ist“, fürchtet Bunzenthal. „Wenn dem so ist, dann wäre das für ihn in diesem Jahr womöglich das Aus.“ Da trifft es sich gut, dass sich zumindest Routinier und Abwehrrecke Dominik Weber wieder gesund gemeldet hat und für einen Einsatz 200 Meter Luftlinie vom Bieberer Berg entfernt wohl wieder zur Verfügung steht.

kr  www.fuldaerzeitung.de    Foto:Larbig

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