Der Hünfelder SV empfängt in Runde eins des Hessenpokals heute Abend (18.30 Uhr) Nachbar und Verbandsliga-Konkurrent SVA Bad Hersfeld.

Der Hünfelder SV empfängt in Runde eins des Hessenpokals heute Abend (18.30 Uhr) Nachbar und Verbandsliga-Konkurrent SVA Bad Hersfeld.

fb-sl-asbach-07-2013Für den HSV soll dies die letzte Standortbestimmung vor dem Saisonstart am 1. August gegen den Melsunger FV sein. Und Trainer Dominik Weber legt auch ganz klar die Priorität genau darauf, allerdings sagt er auch:„Wir haben uns durch den Kreispokal gequält, im Finale wie immer Steinbach geschlagen, jetzt würden wir auch gerne weiterkommen. Der Hessenpokal ist ein schönes Zubrot.“ Schließlich könne man ob des großen Kaders auch ein zusätzliches Spiel problemlos verschmerzen. Der Kader ist das Stichwort. Die Vorbereitung verlief nicht ohne Komplikationen. Johannes Helmke (Knie) konnte bislang noch fast gar nicht trainieren, Lukas Budenz (Zerrung) und Kevin Krieger (Entzündung im Fuß) mussten immer wieder pausieren, auch Neuzugang Daniel Orth, Niklas Wahl und Niclas Rehm sind angeschlagen. Da trifft es sich gut, dass Tarek Belaarbi vollkommen genesen daherkommt:„Er spielt eine super Vorbereitung“, lobt Weber und hat damit den Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung entfacht. Besonders gefällt Weber jedoch Sebastian Alles:„Er ist in jedem Training da, wird immer mehr zum Führungsspieler und konnte sein kleines Loch in der Vorbereitung überwinden.“ Auch Maurus Klüber und Niklas Wahl hätten einen Schritt nach vorne gemacht. Noch nicht abschließend geklärt ist, wer als Nummer eins in die Serie geht:„Da stehe ich in engem Austausch mit Torwarttrainer Christian Ruck, der die beiden mindestens zweimal pro Woche im Training gesehen hat. Ich hätte bei beiden absolut keine Bedenken“, unterstreicht Weber sein Vertrauen in die letztjährige Nummer eins Tim Gutberlet und Neuzugang Sebastian Ernst (Hessen Hersfeld). Beim SVA Bad Hersfeld ist indes ein mittelschwerer Umbruch in Gange: Die „Steinbach-Connection“ Marcel Ludwig, Romeo Schäfer und Julian Wehner ist geanuso weg wie Jakov Pavic oder Roger Domachowski, dafür vertraut Neu-Trainer Frank Ullrich auf die Jugend, kein Wunder, schließlich führte er die A-Junioren des JFV Bad Hersfeld zweimal in Serie ungeschlagen zum Gruppenliga-Titel.

Autor: Johannes Götze

 

 

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