Gruppenliga-Besprechung: Fünf Teams könnten absteigen

Gruppenliga-Besprechung: Fünf Teams könnten absteigen

kr www.fuldaerzeitung.de

Bachrain

Die Restrunde der Gruppenliga steht: Gestern Abend wurden im Vereinsheim des TSV Bachrain die Eckdaten für die zweite Saisonhälfte besprochen.

Anwesend waren Vertreter von 17 Vereinen. Nicht dabei war Oberaula. „Deren Vertreter hat auf dem Weg einen Unfall gehabt und hat mir abgesagt“, so Klassenleiter Hans-Peter Hopfhauer, der von seinen Kollegen fast ausschließlich Lob für seine Liga erhielt. Beispiel Horst Holl. Der Rechtswart erklärte: „Was in dieser Liga passiert, ist absolut vorbildlich: Wenn ich sehe, wieviele Bestrafungen wir nur aussprechen mussten und mir dann noch die Fälle dazu ansehen, dann muss ich sagen, dass die Vorfälle absolut pillepalle waren“, freute sich Holl, der anmerkte: „Es war keine einzige mündliche Verhandlung nötig. Wenn ich dann den Vergleich mit Kassel nehme und sehe, dass dort über 60 Urteile und 21 Kammerurteile gesprochen wurden, dann sagt das schon alles. Klasse.“

Auch Schiedsrichter-Ansetzer Jörg Dehler strahlte. „Ich bekomme von unseren Schiedsrichtern nur positives Feedback. Auch die Austausch-Schiedsrichter aus den anderen Kreise sind von unserer Gruppenliga begeistert.“
Im Mittelpunkt stand die Terminbesprechung. Demnach ruht der Ball bis zum Samstag, dem 2. März. Dann eröffnet Kerzell Zu Hause gegen Niederaula die zweite Saisonhälfte. Der erste Spieltag im neuen Jahr bringt auch die Spiele Hünfeld II – Borussia Fulda, Künzell – Ehrenberg, Oberaula – Hohe Luft, Rothemann – Hessen Hersfeld, Hosenfeld – Großenlüder, Bad Soden – Bachrain, Lengers – Lehnerz II und Lütter – Petersberg.

Die SG Ehrenberg zieht 2013 indes wieder um: (Fast) alle Heimspiele tragen die Rhöner im neuen Jahr in Seiferts aus. Einzige Ausnahme ist das Spiel gegen Petersberg am Ostersamstag. Hier wird nochmals in Wüstensachsen gespielt.
Unstimmigkeiten gab es, was die Zahl der Absteiger betrifft. Normalerweise heißt es beim Hessischen Fußballverband,dass aus einer 18er-Liga maximal vier Mannschaften absteigen müssen. Klassenleiter Hans-Peter Hopfhauer sprach aber von fünf maximalen Absteigern – und hat Recht. Dies ergab die Nachfrage beim Verbandsfußballwart Jürgen Radeck gestern Abend.

„Jeder Klassenleiter kann das vor der Saison so festzurren, wie er meint, am Ende der Saison zurecht zu kommen. In der Frankfurter Gruppenliga liegt die Maximalabsteigerzahl sogar bei sechs. Entscheidend ist, was vor der Saison vom Klassenleiter angegeben und auf unserer Homepage veröffentlicht wurde“, erklärt Radeck. Und siehe da: Dort steht die Zahl von fünf maximalen Absteigern.

Jetzt heißt es für viele abstiegsbedrohte Vereine: beten für die Verbandsligisten aus Eichenzell, Flieden II und SV Neuhof, die alle in die Gruppenliga Fulda absteigen könnten. Soll heißen: Steigt aus der Verbandsliga niemand ab, dann gibt es sogar nur zwei direkte Absteiger. Kommt ein Team von oben runter, dann wären es drei Gruppenligaabsteiger. Steigen zwei Verbandsligisten ab, dann müssen vier aus der Gruppenliga runter und der Gau würde eintreten, kämen drei Fuldaer Vereine aus der Verbandsliga nach unten.

Übrigens: In der Hessen- und Verbandsliga – ebenfalls zwei Ligen mit 18 Mannschaften – haben die Klassenleiter die
maximale Absteigerzahl auf vier festschreiben lassen.

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