Hessenliga – Alles, Beck und Theisenroth ragen beim HSV-Sieg heraus

Hessenliga – Alles, Beck und Theisenroth ragen beim HSV-Sieg heraus

Hünfeld  (jg) – www.osthessen-sport.de

Genickschläge wegstecken – das hatte der Hünfelder SV schon am Samstag beim 3:1-Heimsieg über den SV Wiesbaden hervorragend hinbekommen und am Mittwochabend machte er es genauso gut: Trotz eines ganz frühen Gegentreffers gewann das Team von Coach Dominik Weber mit 3:1 (2:1) gegen die Sportfreunde Seligenstadt. Zehn Punkte aus acht Spielen und Platz neun in der Fußball-Hessenliga sind der Lohn.

„Das war die beste Saisonleistung von uns. Wir haben nach dem 0:1 eine Trotzreaktion gezeigt und ein Riesenspiel gemacht. Nur die Viertelstunde vor der Pause war nicht so gut“, frohlockte Weber, der erneut eine mannschaftlich geschlossene Leistung sah: „Da ist wieder keiner abgefallen.“ Nach dem Stotterstart in die Serie ist Weber mit dem Stand nach acht Spielen hochzufrieden: „Man sieht jetzt, dass wir doch einiges richtig gemacht haben.“

Waren es am Samstag noch ein Stürmer (Maurus Klüber) und ein Innenverteidiger (Johnny Helmke), die beim HSV herausragten, zeigten am Mittwoch vor allem Torwart Dennis Theisenroth, Linksverteidiger Felix Beck und Achter Sebastian Alles was in ihnen steckt: Alles trat als exzellenter Ballverteiler auf und spielte zahlreiche gefährliche Bälle in die Schnittstelle, zwei davon führten auch zu Toren. Da war jeweils auch Beck beteiligt, der ein irres Laufpensum im höchsten Tempo abspulte.

Vor dem 1:1 erlief Beck einen tollen Diagonalball von Alles auf seiner angestammten linken Seite, spielte sich bis auf die Grundlinie durch und legte klug zurück in den Rückraum. Julian Rohde musste nur noch den Fuß hinhalten. War der Ausgleich noch fein herausgespielt, musste für die Führung nach 27 Minuten ein Standard herhalten – und was für einer: Kapitän Niclas Rehm zirkelte einen Freistoß aus 26 Metern perfekt über die Mauer in die Maschen. Ähnlich wie am Samstag, da traf er allerdings aus 17 Metern. Das 3:1 in Minute 65 war dann fast eine Kopie vom 1:1: Wieder öffnete Alles das Spielfeld, wieder fand er Beck, doch diesmal war es Maurus Klüber, der am langen Pfosten stehend nur noch den Fuß hinhalten musste.

Alles und Beck leiteten also zwei Tore ein, Theisenroth hingegen verhinderte den einen oder anderen Gegentreffer – beim 0:1 in der zweiten Minute war er bei einem 20-Meter-Kracher durch Christoph Stefani zwar noch machtlos, danach drehte die Nummer 1 aber auf: Zweimal gegen Peter Sprung, einmal gegen Kevin Hoffmann und einmal gegen den Torschützen Stefani verhinderte er den Ausgleich gleich mehrfach. Gerade die Kopfbälle von Sprung waren brandgefährlich. Doch Sprung sollte es eigentlich schon vorher gewusst haben, dass es in der Haunestadt nichts zu holen gibt: Wie auch Trainer Klaus Reusing hat Sprung noch kein Spiel in Hünfeld gewonnen.

Hünfeld: Theisenroth – Grosch, Helmke, Witzel, Beck – Budenz, Alles – Neidhardt (87. Krenzer), Rohde (53. Trabert), Rehm – Klüber (83. van Leeuwen).

Seligenstadt: Mundine; Schrod (71. Jung), Ries (62. Rung), Franz (46. Tasgin), Leis, Sprung, Väth, Stefani, Hoffmann, Richter, Ransom.

Schiedsrichter: Karl Wiatrek (Witzenhausen)

Tore: 0:1 Christoph Stefani (2.), 1:1 Julian Rohde (15.), 2:1 Niclas Rehm (27.), 3:1 Maurus Klüber (65.)

Zuschauer: 350.

seligenstadt-08-13-10

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