Hessenliga – Beck fällt wohl aus – Krenzer und Faust als Alternativen

Hessenliga – Beck fällt wohl aus – Krenzer und Faust als Alternativen

Hünfeld (jg) –www.osthessen-sport.de

Fußball-Hessenligist Hünfelder SV hat das spielfreie Wochenende dazu genutzt, um Kräfte zu tanken. Die Mannschaft hat von Coach Dominik Weber trainingsfrei bekommen. Jetzt geht es mit frischem Elan und zwei Siegen im Rücken gegen den FSV Fernwald. Der siegte zuletzt gegen Vellmar (3:2), musste sich davor aber Lehnerz (0:1) und Flieden (2:3) geschlagen geben. Anpfiff in der Rhönkampfbahn ist am Samstag um 15 Uhr.

 

Trotz zuletzt zweier Sieger – 4:1 in Lohfelden und 2:0 gegen Offenbach II –ist der  HSV ob des spielfreien Wochenendes auf den ersten Abstiegsrang abgerutscht, bis zum Vorrundenende in zwei Wochen soll von diesem unbedingt wieder runtergesprungen werden. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn auf Fernwald folgt noch das Gastspiel beim Tabellenvorletzten Ederbergland: „Wenn wir vier Punkte aus den zwei kommenden Spielen holen würden, dann denke ich, dass wir im Soll wären“, rechnet Weber vor. 46 Punkte sollten auch bei fünf Absteigern am Ende zum Klassenerhalt reichen. Gegen Fernwald erwartet Weber einen Gegner auf Augenhöhe und hofft scherzhaft, „dass ihm die osthessischen Vereine nicht liegen“. Respekt hat er vor allem vor der Offensive der Gäste um Raffael Szymanski, Denis Weinecker und Dominik Völk: „Aber deswegen trifft es sich auch gut, dass sich unsere Defensive in den vergangenen Wochen gesteigert hat. Gerade Tarek Belaarbi ist von Spiel zu Spiel besser geworden. Wenn wir die Leistung aus den vergangenen Spielen konservieren und abrufen können, dann bin ich zuversichtlich, dass wir die Offensive von Fernwald in den Griff bekommen.“

Gerade weil sich die Defensive gesteigert hat, tut es weh, dass mit Felix Beck der Stammlinksverteidiger auszufallen droht. Schon seit Wochen schlägt sich der 21-Jährige mit Adduktorenproblemen herum und hat vom Arzt jetzt eine Pause verordnet bekommen: „Vielleicht ist es besser, wenn er mal eine Woche rausgenommen wird, bevor er dann wochenlang ausfällt. Hinten haben wir eh schon Notbesetzung“, will Weber kein unnötiges Risiko eingehen. Als Alternative zaubert Weber ein völlig neues Gesicht aus dem Hut: „Entweder wird Oliver Krenzer, der das schon in Jügesheim eine Halbzeit lang super gespielt hat, nach hinten rücken, oder aber Patrick Faust aus der zweiten Mannschaft spielen.“ Faust ist gerade 18 Jahre alt, könnte sogar noch in der A-Jugend auflaufen und spielt in der Gruppenligamannschaft hinten links eine ganz solide Runde: „Für ihn war es vor der Saison eine neue Position, mit der er sich aber gut angefreundet hat. Er weiß, wie er es zu spielen hat und muss sich im taktischen Bereich nicht komplett umstellen“, freut sich Weber dabei auch über die Tatsache, dass Mario Rohde in der zweiten Mannschaft ebenfalls im 4-2-3-1 spielen lässt.

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