Hessenliga-Derby – Hamperl hofft auf Zuschauerrekord, Hess auf Punkt

Hessenliga-Derby – Hamperl hofft auf Zuschauerrekord, Hess auf Punkt

 

Lehnerz/Hünfeld (jg) – www.osthessen-sport.de

 

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Viele Fans können es kaum erwarten: Die Fußballsaison steckt in den Startlöchern und beginnt gleich mit einem absoluten Highlight in der Hessenliga. Am Samstag (18 Uhr) steigt in Lehnerz das Derby zwischen dem gastgebenden Aufsteiger und Hünfeld. Dazu haben wir den Lehnerzer Pressesprecher Michael Hamperl und Hünfelds Abteilungsleiter Joachim Hess befragt.

„Wir wollen den Zuschauerrekord vom Relegationsspiel aus dem vergangenen Jahr mit 1800 Zuschauern toppen und hoffen auf 2000“, erklärt Hamperl, der sich auf das Spiel riesig freut: „Kein Wunder, wenn man so lange gewartet hat wie wir.“ Es wird das erste Hessenligaspiel überhaupt in der Geschichte des 1965 gegründeten Vereins. Und dafür haben die Verantwortlichen einiges auf die Beine gestellt: Der Rasen ist zwar durch die Sonne etwas braun geworden, liegt aber so gut wie lange nicht mehr da. Zudem wurde eine zusätzliche Kabine angebaut, ein VIP-Zelt aufgestellt und eine Rundumbarriere errichtet: „Es wurde alles dafür getan, dass wir die Rekordkulisse stemmen können.“ Einen Selbstläufer erwartet Hamperl gegen den HSV indes nicht: „Ich erinnere mich noch an die Nullnummer beim Auftaktspiel vor einem Jahr in Neuhof. Die ersten Spiele werden wahrscheinlich auch in diesem Jahr wieder recht holprig sein, von einem knappen Sieg gegen Hünfeld gehe ich dennoch aus.“ Das Ergebnis steht für Hamperl aber gar nicht an der ersten Stelle: „Das Team soll Werbung in eigener Sache machen und so die Zuschauer dazu animieren, auch in der nächsten Zeit Heimspiele vom TSV zu besuchen.“

Die Favoritenrolle nimmt Hamperl also gerne an, Hess hingegen stapelt etwas tiefer: „Einen Punkt würde ich mitnehmen. Dann könnten wir gleich mit einer etwas breiteren Brust ins zweite Spiel zuhause gegen Flieden gehen.“ Mit der Vorbereitung und dem Kader ist Hess zufrieden: „Gerade die Tatsache, dass der Johnny Helmke wieder zurück ist und die junge Mannschaft führen und dirigieren kann, ist wichtig.“ Helmke wird am Samstag aufgrund seines Trainingsrückstandes allerdings noch nicht mitwirken können. In den Testspielen hat Hess festgestellt, dass die Abwehr gut stehe, das Spielverständnis und der Spielaufbau funktioniere, die Chancenverwertung allerdings noch mangelhaft sei. Deswegen hofft er darauf, dass die Spieler „wenigstens die Hundertprozentigen“ machen. Ob das schon am Samstag gelingt, können Niclas Rehm und Co. vielleicht sogar vor einer Rekordkulisse, sicherlich aber einer Traumkulisse unter Beweis stellen.

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