Hessenliga-Derby – Joachim Hess könnte mit gut 1000 Zuschauern leben

Hessenliga-Derby – Joachim Hess könnte mit gut 1000 Zuschauern leben

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Hünfeld (jg) – Die magische Schallmauer von 2000 Zuschauern wird am Samstag in Hünfeld wohl nicht geknackt, aber zum Derby der Fußball-Hessenliga zwischen dem gastgebenden HSV und Buchonia Flieden werden zumindest 1000 Besucher erwartet. Das Spiel wurde wegen der drohenden Hitze von 17 auf 18 Uhr nach hinten verlegt. Nach den Fehlstarts beider Teams sind die Abteilungsleiter zuversichtlich, die ersten Punkte zu holen.

 Wenn 1000 bis 1300 Zuschauer kommen, dann sind wir schon zufrieden und das ist auch realistisch“, meint HSV-Abteilungsleiter Joachim Hess, der nach dem starken Auftritt in Lehnerz äußerst zuversichtlich ist: „Da hat uns ein bisschen das Glück für den eigentlich verdienten Punkt gefehlt. Wenn wir wieder so auftreten, dann punkten wir auch.“ Trotzdem heißt es beim HSV den Schalter umzulegen: „So wie am Dienstag in Hersfeld im Hessenpokalspiel dürfen wir uns natürlich nicht noch einmal präsentieren.“ Da hatte Hünfeld ebenfalls mit 0:1 verloren und aus den fünf, sechs Großchancen kein Tor gemacht: „Da muss einfach mal der Knoten platzen“, sagt Hess, der im Sturm personell nicht mehr nachlegen will.

Flieden hat hingegen noch einmal zugeschlagen und mit Sandro Silva einen Portugiesen für die Innenverteidigung verpflichtet: „Ob er schon spielen kann, ist immer noch offen“, erklärt Fliedens Abteilungsleiter Frank Happ, der ob der Verpflichtung von Silva ein deutlich besseres Gefühl für die zuletzt schwache Defensive hat: „Der Konkurrenzkampf ist höher und er wird uns sicherlich helfen.“ Gerade nach der 3:4-Auftaktniederlage gegen Vellmar war er bedient: „Wenn wir hinten so spielen wie gegen Vellmar, dann kann Dominik Weber viel über den fehlenden Knipser erzählen, den braucht er dann gar nicht. Wir haben verdient verloren.“ Silva stellt die Alternative zu Daniel Rother und Nicolai Sauer dar, die beiden hatten gegen Vellmar in der defensiven Zentrale begonnen. Eine weitere Verstärkung schließt Happ indes nicht aus: „Wir sind der Meinung, dass wir einen offensiven Linksfuß zu wenig haben. Wenn das klappt, dann klappt es. Wenn nicht, ist es aber auch nicht dramatisch.“ Dass es in Hünfeld zumindest zu einem Punkt reicht, davon ist Happ überzeugt: „Wenn wir unser Leistungsvermögen abrufen und uns die Bolzen in der Defensive aufsparen, dann holen wir einen Punkt, wobei ich natürlich gewinnen würde. Mein Tipp: 2:0 für uns.“

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