Hessenliga – HSV macht eigenes Schützenfest – Sieben auf einen Streich

Hessenliga – HSV macht eigenes Schützenfest – Sieben auf einen Streich

Darmstadt (jg) – www.osthessen-sport.de

Eigentlich ist am Vatertag traditionell in Hünfeld Schützenfest – in diesem Jahr wurde es vorverlegt und deswegen machten sich die Hessenliga-Fußballer des HSV einfach ihr eigenes: Sie überrollten dabei den FCA Darmstadt auf deren Platz mit 7:0 (4:0). Überragender Akteur im weiß-blauen Gästetrikot war Dennis Müller, der gleich viermal selbst traf.

„Es war keine Kaffeefahrt“, schmunzelte Kapitän Müller nach Spielende und lobte seine Mannen für das ausgezeichnete Spiel: „Das war von der Offensive ein richtig gutes Spiel. Von Darmstadt hatte das zwar wenig mit Hessenliga zu tun, aber wir haben die Tore auch richtig schön rausgespielt. Wir haben noch ein paar Chancen liegengelassen und hätten auch zweistellig gewinnen können.“ Drei Torchancen hatte der FCA über die komplette Spielzeit: Einmal ging der Ball zum möglichen 1:2-Anschlusstreffer an die Latte und zweimal wurde der 1:7-Ehrentreffer knapp verpasst. Ansonsten dominierte Hünfeld das Geschehen in Arheiligen nach Belieben und spielte einen herrlichen Treffer nach dem anderen heraus.

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Als Beispiel dient der Treffer zum 2:0: Der „Achter“ Kevin Krieger holte sich im Mittelfeld den Ball ab, spielte raus zu Reith, der ließ auf Müller klatschen. Der Kapitän benötigte ebenfalls nur einen Kontakt um den Ball auf Krieger abzulegen und der knallte den Ball aus 18 Metern rein. Beim 4:0 ging es dann sogar über die Stationen Reith, Schirmer, Rehm, Reith insgesamt viermal direkt, bis Daniel Schirmer aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste. Selbst Thorsten Trabert hätte um ein Haar sein erstes Hessenligator im 115. Spiel gemacht: Sein Knaller aus 18 Metern lenkte der bemitleidenswerte Keeper Darmstadts gerade noch um den Pfosten herum. Letztlich waren die Hünfelder einfach eine Klasse besser als Darmstadt und sprühten vor regelrechter Spielfreude vor einer traurigen Hessenligakulisse – nur 60 Zuschauer waren gekommen.

Übrigens ist das 7:0 der höchste Erfolg in der Hessenligaära Hünfelds – der 6:0-Sieg bei Hessen Kassel II vom 1. November 2008 wurde abgelöst. Durch den Erfolg bleibt der HSV auf dem neunten Tabellenplatz und hat jetzt beste Chancen, die Saison als Aufsteiger auf einem einstelligen Tabellenplatz abzuschließen.

Darmstadt: Mahla; Freymann, Safi, Westbrook, Hornung, Helfmann (46. Hillgärtner), Benitez (59. Saadan), Ghebrizghi (59. Kaneda), Jourdan, Asta, Cors.

Hünfeld: Ruck – Belaarbi, Gensler, Witzel, Beck – Krieger, Trabert (65. Schwab) – Schirmer (61. Rohde), Müller, Rehm – Reith (79. Budenz).

Schiedsrichter: Marcus Rolbetzki (Marburg)

Tore: 0:1 Dennis Müller (6.), 0:2 Kevin Krieger (20.), 0:3 Dennis Müller (34.), 0:4 Daniel Schirmer (40.), 0:5 Dennis Müller (49.), 0:6 Dennis Müller (51.), 0:7 Daniel Schirmer (54.)

Zuschauer: 60.

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