Julian Rohde drängt in Startelf

Julian Rohde drängt in Startelf

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HÜNFELD

Vier Ränge, aber nur zwei Punkte liegt der Hünfelder SV hinter der Viktoria aus Urberach. Ein Sieg am Samstag (15 Uhr) an der Traminer Straße würde die Ausgangslage für den HSV wieder enorm verbessern.

Nach dem bitteren 1:2 gegen Waldgirmes setzte sich Oliver Bunzenthal mit seinen Mannen unter der Woche zusammen: „Wir haben mal eine etwas intensivere Spielanalyse betrieben als sonst. Warum wir das Spiel letztlich aus der Hand gegeben haben, war aber auch danach nur schwer zu erklären.“

So ein bisschen trauert der Trainer dem vergebenen Sieg auch heute noch nach: „Das war eine Riesenchance, die wir leichtfertig vertan haben. Deshalb sind wir auch selbst schuld, dass wir weiter voll da unten drin stecken. Die nächsten Aufgaben hätten wir uns leichter machen können, aber die Jungs sind einsichtig“, beschreibt Bunzenthal die Stimmungslage.

Nach der Roten Karte gegen Alexander Reith nach Spielschluss wird nun eine Umstellung im Mittelfeld nötig sein. „Wir haben die letzten beiden Auswärtsspiele gewonnen und eines davon – in Eddersheim – auch ohne Reith“, bastelt Bunzenthal bereits an der Umbesetzung. „Julian Rohde könnte eine Alternative sein. Er trainiert seit Wochen richtig gut, ist aber nicht zum Zug gekommen. Vielleicht ist es jetzt soweit.“ Dagegen wird auch Dominik Weber wohl noch weiter passen müssen. Seine Kapselverletzung erweist sich als langwieriger als zunächst angenommen. „Er wird uns morgen sicher keine vollen 90 Minuten zur Verfügung stehen“, sagt Bunzenthal.

Bis zum Ende der Hinrunde stehen für den HSV noch die Auswärtsspiele in Urberach und bei Kickers Offenbach II, sowie das Heimspiel gegen Rot-Weiß Darmstadt an. „Das Minimalziel bis dahin ist mindestens noch ein Sieg. Dann hätten wir nach der Hälfte der Saison 20 Punkte und würden im Soll liegen.“

Gegner Viktoria Urberach ist unterdessen mal so richtig in Fahrt gekommen: Nach einem katastrophalen Saisonstart mit vier Niederlagen (unter anderem zwei davon zu Hause gegen Aufsteiger), hat sich die Mannschaft aus der Gemeinde Rödermark mittlerweile gefangen. Seit dem 8. September hat die Truppe von Trainer Thomas Epp siebenmal in Folge nicht mehr verloren und zuletzt gab es sogar vier Siege in Serie. Durch den Gewinn des Regionalpokals kommt für den Traditionsverein, der Ende der 50er Jahre zum Besten gehörte, was Hessens Fußball zu bieten hatte, nun der Einzug in den Hessenpokal hinzu.

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