Kreispokal Lauterbach-Hünfeld – HSV steht im Halbfinale

Kreispokal Lauterbach-Hünfeld – HSV steht im Halbfinale

Queck (rg) – www.osthessen-sport.de

Fußball-Hessenligist Hünfelder SV hat erwartungsgemäß das Halbfinale im Kreispokal Lauterbach-Hünfeld erreicht. Nach einem 1:0 (0:0)-Erfolg beim Kreisoberligisten SG Schlitzerland trifft das Team von Trainer Oliver Bunzenthal im Halbfinale auf den SV Steinbach oder die SG Rothenkirchen/Kiebitzgrund.

Die Hünfelder waren drückend überlegen, die rund 200 Zuschauer sahen über weite Strecken Einbahnstraßenfußball. Und dennoch wäre den Gastgeber nin der 89. Minute noch fast der Ausgleich und der Sprung in die Verlängerung gelungen. Doch HSV-Keeper Christian Ruck hatte keine Lustauf „Überstunden“ und parierte glänzend. Nach einer Flanke von Sebastian Kirchner war Thomas Matthes zum Kopfball gekommen. Ruck war noch mit den Fingerspitzen dran und lenkte den Ball über die Latte. „Wir haben heute gegen eine sehr starke Hünfelder Mannschaft gespielt und hätten auch 0:3 oder 0:4 verlieren können“, so SG-Trainer Trainer Klaus Wächter. „Mit ein bisschen Glück hätten wir aber noch das 1:1 machen und in die Verlängerung kommen können“. Alleine an der Aufstellung habe man gesehen, dass die Hünfelder seine Mannschaft als Gegner ernst genommen hätte.

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Zuvor hätte der Favorit allerdings längst alles klar machen müssen. Alexander Reith hatte das 0:1 früh auf dem Fuß, in der 6. Minute lenkte Schlitzerland-Torwart Marcel Treder einen 30-Meter-Freistoß des HSV-Wirbelwindes an die Latte. In der 20. Minute dann Simon Grosch auf Reith, der bediente Oliver Krenzer in der Mitte. Die Führung der Gäste fiel aber aber erneut nicht, da der Hünfelder den Ball über den Kasten hob. Kurz vor der Pause dann erst ein Reith-Schuss, der geblockt wurde, dann der Nachschuss von Simon Grosch am Gehäuse vorbei. „Das war ein Spielauf ein Tor“, resümierte Hünfelds Abteilungsleiter Joachim Hess in der Pause.

Noch war für die Gastgeber ergebnistechnisch alles im Lot, das änderte sich in der 56. Minute. Andre van Leeuwen zog aus 18 Metern halblinks ab und traf ins lange Eck – unhaltbar für Treder. In der 63. Minute scheiterten dann kurz hintereinander Reith, Tarek Belaarbi und Steffen Witzel. Daniel Schirmer hätte in der Folgezeit dann zweimal alles klar machen müssen, ließ den Schlitzerländern aber die Tür in die Verlängerung offen. Und um ein Haar hätte der Underdog dann auch zugeschlagen. „Man muss als Kreisoberligist das Spielfeld erhobenen Hauptes verlassen– und meine Spieler haben das gemacht“, freute sich Klaus Wächter.

Schlitzerland: Treder, Muhl, Schäfer, Hahn, Seyed (80. Wahl), Schmier, Rippl, Kirchner, Wahl (69. Lohse), Matthes, Suppes.

Hünfeld: Ruck; Belaarbi, Trabert, Grosch (49. Schirmer), van Leeuwen, Reith, Krenzer (61. Beck), Witzel, Budenz, Schwab, Müller.

Schiedsrichter: Nicolas Dostal (Eiterfeld)

Tore: 0:1 Andre van Leeuwen (56.)

Zuschauer: 200

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