Kreispokal Lauterbach-Hünfeld – Schlitzerland gegen HSV Außenseiter

Kreispokal Lauterbach-Hünfeld – Schlitzerland gegen HSV Außenseiter

Queck (jg) – ww.osthessen-sport.de

Ganz spontan haben sich Kreisoberligist Schlitzerland und Hessenligist Hünfeld darauf geeinigt das Viertelfinale des Fußball-Kreispokals am Dienstagabend (19 Uhr) zu spielen. Ebenfalls in Queck trafen beide Teams bereits im Halbfinale in der vergangenen Pokalrunde aufeinander: Schlitzerland hielt das Spiel lange offen, musste sich dann aber mit 2:5 geschlagen geben.

Für Schlitzerland steht seit Sonntag fest, dass es mit der Meisterschaft in der Mitte-Staffel nichts mehr wird: „Das war keine Enttäuschung, wir waren schon realistisch, weil wir Müs ja immer hinterhergelaufen sind und auf Patzer hoffen mussten. Kompliment an die Müser, denn sie sind ein verdienter Meister“, gratuliert SGS-Trainer Klaus Wächter ganz fair und denkt jetzt nur noch an die schon erreichte Relegation: „Die hat ganz klar Priorität. Wir müssen uns auf das Wesentliche konzentrieren und die angeschlagenen Spieler bis dahin fit bekommen.“

Deswegen werden auch gegen den Hessenligist die Angeschlagenen und Verletzten weggelassen. So darf Marius Hampl beispielsweise kein Wiedersehen mit seinen ehemaligen Mitspielern feiern – der Spielmacher fehlt seit fünf Spielen aufgrund einer Handverletzung: „Das tut schon weh, wenn man die wichtigsten Spieler ersetzen muss. Auf Dauer geht das eben nicht“, bedauert Wächter, der die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat, dass er bis zur Relegation wieder dabei ist: „Wir versuchen alles, vielleicht geht es mit einer Schiene. Marius brauchen wir.“ Hampl schnürte in der Jugend und auch in der Hessenliga die Schuhe für den HSV. Neben dem 23-Jährigen werden Jonas Hahn und Christian Schmidt definitiv fehlen.

Sein Team sieht er in der klaren Außenseiterrolle: „Wir wollen einigermaßen ehrenvoll abschneiden. Größenwahnsinnig sind wir ja noch nicht und sagen nicht, dass wir Hünfeld schlagen. Die haben mit einer tollen Hessenligamannschaft den Klassenerhalt geschafft und können, wenn sie wollen, mit voller Kapelle bei uns auflaufen.“

 

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