Nach Rehms Tor die Führung verpasst

Nach Rehms Tor die Führung verpasst

Nach der Pause war der Hünfelder SV drauf und dran, bei den Sportfreunden in Seligenstadt drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Weil das zweite Tor aber nicht glückte, lief es anders und der HSV musste beim 1:3 (0:1) einen erneuten Rückschlag einstecken.

Halbzeit Eins auf dem Kunstrasen an der Aschaffenburger Straße war schwach vom Gast. Eine starke Szene, als Keeper Jaworowicz den Schuss von Dennis Müller zur Ecke lenkte (24.), war alles, was im Spiel nach vorne wirklich gefährlich war. Dem standen zwei dicke Chancen von Seligenstadt und schließlich das 1:0 gegenüber.

Dümmer hätte der Rückstand nicht passieren können, denn einerseits war es ein Fehler des ansonsten starken Tim Gutberlet, andererseits schlug der 30-Meter-Freistoß von Leis mit dem Pausenpfiff ein. Danach wurde erst garnicht mehr angepfiffen.
Dann aber entwickelte sich ein anderes Spiel. Jetzt war der HSV angekommen und es wurde eine höchst unterhaltsame Angelegenheit. Zunächst nutzte Niclas Rehm einen Fehler von Jungs zum schnellen 1:1. Und danach war der HSV mehrfach nah dran am zweiten Tor. Erst ging ein Kopfball von Rehm um Haaresbreite daneben (53.), dann liefen Dennis Müller, Christoph Neidhardt und Oliver Krenzer in einen 3:1-Konter, den die Hünfelder kläglich verpuffen ließen (57.).

Ab der 60. Minute wachte dann auch Seligenstadt wieder auf, so dass lange Zeit alles möglich schien. Bis zur 83. Minute: Dann gelang Matchwinner Leis ein klasse Tor, als er aus unmöglichem Winkel den Ball unhaltbar in die lange Ecke zirkelte. Damit war Hünfeld mal wieder geschlagen.

„Nach der Pause waren wir 20 Minuten am Drücker. Das war richtig gut. Umso bitterer ist es, dass wir uns dann so ein Ei einfangen und verlieren. Wenn dieses 2:1 so gewollt war, dann war es ein klasse Tor“, befand Torschütze Niclas Rehm und fügte an. „Bis zur Winterpause müssen wir noch punkten: In Ederbergland hätten wir schon gewinnen müssen und die Niederlage gegen Fernwald tut immer noch weh.“
Sein Coach Dominik Weber bemängelte indes die erste Halbzeit. „Da lagen wir verdient hinten. In der Pause haben wir dann umgestellt und das hat gefruchtet. Eigentlich hätten wir mindestens einen Punkt mitnehmen müssen.“

Indes hat sich Simon Grosch im Training am lädierten Knie (bereits Kreuzbandriss und zwei Mal Innenbandriss) verletzt. „Ich bin umgeknickt und das Knie ist seitdem dick. Keine Ahnung, wie schlimm es ist.“

 www.torgranate.de

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