Flieden, Hünfeld und Lehnerz unter der Osthessensport-Lupe – Teil 12

Flieden, Hünfeld und Lehnerz unter der Osthessensport-Lupe – Teil 12

Osthessen (jg) –

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In einer Serie nimmt das Osthessensport-Team die beiden heimischen Fußball-Hessenligisten Hünfelder SV und Buchonia Flieden sowie den Hessenliga-Anwärter TSV Lehnerz etwas genauer unter die Lupe. Im zwölften Teil der Serie wird ein etwas genauerer Blick auf die Spielsysteme geworfen.

Hünfelder SV: Am variabelsten der drei hiesigen Topclubs lässt Oliver Bunzenthal spielen: Sein bevorzugtes 4-2-3-1-System modifiziert er je nach Gegner und opfert schon einmal einen „Sechser“ für einen zweiten „Zehner“. Getreu dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ stellt Bunzenthal gerne auch einmal auf ein 4-3-3 um, wobei der nur 1,65 Meter große Alex Reith dabei sogar die Rolle des Mittelstürmers übernimmt. In der Defensive lässt Bunzenthal des Öfteren direkt und nicht im Raum verteidigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Buchonia Flieden: Zu großer Experimentiererei war Trainer Jochen Maikranz in der bisherigen Saison noch nicht bereit: Fast ausschließlich setzt er auf das mittlerweile schon klassische 4-2-3-1. Dabei hat er mit Daniel Rother und Christopher Krause über weite Strecke der Saison ein Innenverteidigerpärchen aufgeboten, das quasi die Rolle der Spielgestaltung übernommen hat. Die hohe Passquote der erfahrenen Abwehrrecken sind Garanten für ein erfolgreiches Spiel der Fliedener. In der Offensive bietet Maikranz oft „falsche Außen“ auf. Gerade wenn Sascha Gies fit ist, kommt er als Rechtsfuß über die linke Seite.

TSV Lehnerz: Die klare Struktur im Spiel des TSV ist ein wesentlicher Faktor für die Dominanz in der Verbandsliga. Trainer Henry Lesser lässt sein Team im 4-2-3-1 auflaufen und jeder Spieler scheint ganz genau zu wissen, wie er in welcher Situation zu reagieren hat. Durch den bärenstarken Patrick Schaaf, der auf der „Sechs“ spielt, geht das Spiel der Lehnerzer oft durch Mitte. Da aber Pierre Mistretta auf der „Zehn“ ein exzellenter Techniker ist, der sich auf engstem Raum behaupten kann, tut dies dem Spiel keinen Abbruch. In Sachen Struktur und System müssen sich die Lehnerzer vor den wenigsten Hessenligisten verstecken.

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