Flieden, Hünfeld und Lehnerz unter der Osthessensport-Lupe – Teil 13

Flieden, Hünfeld und Lehnerz unter der Osthessensport-Lupe – Teil 13

Osthessen (jg) – In einer Serie nimmt das Osthessensport-Team die beiden heimischen Fußball-Hessenligisten Hünfelder SV und Buchonia Flieden sowie den Hessenliga-Anwärter TSV Lehnerz etwas genauer unter die Lupe. Im elften Teil der Serie wird ein etwas genauerer Blick auf die Jugendabteilungen geworfen.

Hünfelder SV: 20 Spieler umfasst der Kader des HSV und davon haben 15 Akteure bereits in der Jugend die Schuhe für die Haunestädter geschnürt. Gerade der personelle Umbruch vor anderthalb Jahren hatte zur Folge, dass noch intensiver auf die eigene Jugend gebaut wird. Vor allem viele Spieler aus den starken Jahrgängen 1991 bis 1993 schafften den Sprung in die erste Mannschaft. Aktuell stagniert es aber etwas beim HSV: Zwar spielen A-, B,- und C-Junioren in der Gruppenliga, allerdings kämpfen zwei der drei Mannschaften auch noch um den Klassenerhalt. Am besten stehen die C-Junioren da, die auf Platz drei liegend noch nicht die Meisterschaft abhakt haben.

 

 

 

 

 

 

 

Buchonia Flieden: Wie wichtig die Jugendarbeit bei den Buchonen ist, bewiesen sie im vergangenen Jahr: Nachdem die erste Mannschaft frühzeitig den Klassenerhalt in der Tasche hatte, galt alle Priorität im Verein der Meisterschaft und dem Aufstieg der A-Junioren in die Hessenliga. Ersteres gelang, aber in den Relegationsspielen war Flieden letztlich knapp unterlegen. Aktuell sind die A-Junioren auf dem besten Wege, den Titel zu verteidigen und versuchen erneut den Aufstieg in Hessens höchste Liga zu realisieren. Auch das Hessenligateam profitiert von der guten Jugendarbeit, denn rund die Hälfte der Akteure des aktuellen Kaders stand schon in jungen Jahren im Königreich am Platz.

TSV Lehnerz: Dem TSV ist im vergangenen Jahr der große Coup gelungen: Der Zusammenschluss von den A- bis zu den C-Junioren mit Viktoria Bronnzell, der bis dato erfolgreichsten Jugendabteilung in der Region, zum JFV Viktoria Fulda trägt schon jetzt erste Früchte. Beispielsweise hat Defensivspezialist Niklas Breunung schon einige Spiele für den Verbandsliga-Spitzenreiter absolviert. Er tauschte vor der Saison den Pass von Bronnzell mit dem von Lehnerz und spielt eigentlich noch bei den A-Junioren. Alle drei Teams sind in der Hessenliga beheimatet, auch die zweiten Mannschaften spielen in der Gruppenliga um die Titel mit. Damit ist schon im Juniorenbereich eine hohe Leistungsdichte garantiert.

 

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