HSV-Abteilungsleiter Hess zur Trainerlösung Dominik Weber

HSV-Abteilungsleiter Hess zur Trainerlösung Dominik Weber

kr  www.fuldaerzeitung.de

Hünfeld

Was bereits seit Wochen vermutet wurde, gab Fußball-Hessenligist Hünfelder SV am Samstag am Rande des Trainingsauftakts offiziell bekannt: Dominik Weber wird ab Juli neuer Trainer.

Dominik ist eine Persönlichkeit, die schon sehr lange bei uns Fußball spielt und der den Verein schon seit seiner frühesten Jugend bestens kennt. Umgekehrt kennen wir ihn natürlich auch schon seit der frühesten Jugend“, erklärt Abteilungsleiter Joachim Hess, der glaubt, dass Weber „alle Voraussetzungen hat, die wir brauchen: Er hat Sachverstand, viele Jahre höherklassig gespielt und entsprechend Erfahrung. Dazu ist er seit Jahren unser Kapitän und hat lange im Hintergrund bereits mit Oliver Bunzenthal zusammengearbeitet und ihn immer mal wieder vertreten. Wenn Dominik eine Ansprache hält, dann passt das“, so Hess.

Der 32-jährige Weber begann in der Jugend des HSV, wechselte 1998 zu Borussia Fulda und fünf Jahre später weiter zu Buchonia Flieden. Seit Juli 2007 ist der Bankkaufmann wieder zurück in der Rhönkampfbahn, wo ab sofort viel Arbeit auf ihn wartet. Denn zunächst muss Weber darauf achten, dass die Mannschaft zusammenbleibt. „Mit seiner Verpflichtung erhoffen wir uns, ein Zeichen gesetzt zu haben, damit wir den Großteil der Spieler halten können“, so Joachim Hess, der genau weiß, dass womöglich ein erneuter Umbruchdroht. „Es ist uns bekannt, dass unter anderem Lehnerz sehr intensiv um Spieler von uns bemüht ist“, sagt der Abteilungsleiter, der dabei wohl vor allem an Alexander Reith und Dennis Müller denkt. Reith soll auch bei Gruppenligist Borussia Fulda auf der Wunschliste stehen, genau wie Daniel Schirmer. „Zu einzelnen Namen kann ich noch gar nichts sagen, weil die Gespräche mit unseren Spielern erst jetzt anstehen, nachdem die Trainerfrage geklärt ist. So wie ich unsere Spieler aber einschätze. werden sie alle zuerst mit uns reden, bevor sie sich mit anderen Vereinen an einen Tisch setzen“, glaubt Joachim Hess.

Sicher hingegen ist, dass es beim Hünfelder SV eine neue Nummer eins geben wird. Christian Ruck hat angekündigt, seine Laufbahn im Sommer zu beenden. „Er hat uns zu verstehen gegeben, dass dies seine letzte Saison bei uns sein wird“, erklärt Hess.

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